Teneriffa News & Blog

Bleiben Sie mit Teneriffa verbunden – mit den neuesten Reisetipps, lokalen Nachrichten und Veranstaltungen, Immobilienangeboten und versteckten Inselparadiesen. Lassen Sie sich von NOVA TENERIFE für Ihren nächsten Urlaub inspirieren, entdecken Sie attraktive Investitionsmöglichkeiten und die besten Erlebnisse auf Teneriffa.



Neueste Artikel

Entdecken Sie unsere Artikelsammlung mit Schwerpunkt auf Naturschönheiten, Sehenswürdigkeiten, lokalen Veranstaltungen, Investitionsmöglichkeiten, dem Inselleben und der lokalen Gastronomie.

BANANENINSEL

Die Welt der Teneriffa-Bananen.


Entdecken Sie die üppige Natur Teneriffas, seine berühmten Bananenplantagen und die einzigartige Kultur hinter einem der bekanntesten Wahrzeichen der Insel. Dank des warmen Klimas und des fruchtbaren Vulkanbodens bietet Teneriffa wunderschöne grüne Landschaften und einige der süßesten Bananen Europas. Erkunden Sie traditionelle Plantagen, lokale Spezialitäten und das authentische Inselleben.

GOLFPLATZ

Spielen Sie 12 Monate im Jahr Golf im Paradies.


Entdecken Sie einige der spektakulärsten Golfplätze Teneriffas und der Kanarischen Inseln, wo ganzjähriger Sonnenschein, Meerblick und vulkanische Landschaften ein wahrhaft einzigartiges Golferlebnis schaffen. Von luxuriösen Resorts bis hin zu inmitten unberührter Natur gelegenen Meisterschaftsplätzen – die Kanarischen Inseln sind ein Paradies für jeden Golfliebhaber.

GEGRILLTER REIS

Ein Hauch von Spanien in einer einzigen Schüssel.


Arroz Caldoso ist eines jener Gerichte, die Sie wärmen, Ihren Hunger stillen und Ihren Gaumen mit den intensiven Aromen der mediterranen und traditionellen spanischen Küche verwöhnen, indem sie den Geschmack des Meeres mit dem Aroma von frischem Gemüse und feinen Gewürzen verbinden.

10 wunderschöne Orte auf Teneriffa

Sie werden sich verlieben in

Teneriffa, die größte der sieben Kanarischen Inseln, ist ein Ort, an dem dramatische Vulkanlandschaften auf üppige Wälder, charmante Städte und endlose Ausblicke auf den Atlantischen Ozean treffen.


Dank seines ganzjährig angenehmen Klimas hat sich die Insel zu einem der beliebtesten Reiseziele Europas entwickelt und bietet die perfekte Balance zwischen Abenteuer, Entspannung und einer außergewöhnlichen Lebensqualität.


Ob Sie Ihren nächsten Urlaub planen, nach versteckten Juwelen suchen oder davon träumen, ein Haus unter der Sonne zu besitzen, dies sind zehn der schönsten Orte auf Teneriffa, die einen Platz auf Ihrer Reiseroute verdienen.

1. Teide-Nationalpark – Heimat des höchsten Gipfels Spaniens


Ein Besuch auf Teneriffa wäre unvollständig ohne einen Abstecher in den Teide-Nationalpark. Das UNESCO-Welterbe, dominiert vom Teide, Spaniens höchstem Berg mit 3.715 Metern, bietet einige der außergewöhnlichsten Landschaften Europas.


Die vulkanischen Formationen und Lavafelder des Parks erzeugen eine fast mondähnliche Atmosphäre. Besucher können mit dem Auto durch den Park fahren und an zahlreichen Aussichtspunkten anhalten oder einen der Wanderwege nutzen, um seine Schönheit hautnah zu erleben. Die Seilbahn bringt Sie auf über 3.500 Meter über dem Meeresspiegel, wo Sie atemberaubende Ausblicke erwarten.


Ab 2026 wird der Zugang zum Gebiet stärker reguliert, um die Umwelt zu schützen. Für einige Wanderwege, insbesondere den Gipfelweg, sind nun Vorabgenehmigungen erforderlich, und die Besucherzahlen auf beliebten Wegen sind zeitlich begrenzt. Auch Parkplätze und die Nutzung der Seilbahn können in der Hauptsaison eingeschränkt sein, daher ist eine frühzeitige Planung immer wichtiger.


Trotz dieser Änderungen ist der größte Teil des Parks weiterhin frei mit dem Auto und zu Fuß erreichbar. Besucher können Aussichtspunkte, Wanderwege im unteren Bereich und die Seilbahn zur Bergstation nutzen.


Der Teide bleibt unvergesslich wegen seiner Sonnenuntergänge, des „Wolkenmeeres“ und der für einige der besten Sternenbeobachtungsbedingungen in Europa.


2. Rambla de Castro – Eines der verborgenen Juwelen Teneriffas

Fernab vom Trubel bietet die Rambla de Castro einen Einblick in die grünere und authentischere Seite Teneriffas.


An der Nordküste der Insel gelegen, ist die Rambla de Castro ein atemberaubendes Naturgebiet, wo üppige Vegetation auf schroffe Klippen und den Atlantischen Ozean trifft.


Entlang des Küstenpfades passieren Sie Palmen, Bananenplantagen, historische Gebäude und spektakuläre Aussichtspunkte. Der Abstieg zum Strand offenbart schwarze Vulkanstrände und kleine Wasserfälle, die der Gegend ein fast tropisches Flair verleihen.


Der malerische Küstenweg führt an mehreren historischen Sehenswürdigkeiten vorbei, darunter die Ruinen der Hacienda de los Castro, einem alten Anwesen, das einst einer der einflussreichsten Familien Teneriffas gehörte. Besucher können außerdem die Überreste des Fortín de San Fernando, einer Küstenverteidigungsanlage aus dem 18. Jahrhundert, und die malerische Casa de la Gordejuela entdecken, ein verlassenes Herrenhaus hoch über dem Meer. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, beherbergte eine der ersten dampfbetriebenen Wasserpumpstationen Teneriffas und gilt als eine der faszinierendsten Ruinen der Insel.


Mit vergleichsweise wenigen Besuchern gegenüber anderen Sehenswürdigkeiten bietet die Rambla de Castro eine perfekte Mischung aus Natur, Geschichte und Ruhe.

3. Mesa del Mar – Eine friedliche Auszeit am Meer


Versteckt an Teneriffas Nordküste liegt Mesa del Mar, einer jener Orte, die viele Besucher zufällig entdecken und sich sofort in sie verlieben. Fernab vom Trubel der südlichen Badeorte bietet diese kleine Küstenenklave eine friedliche Atmosphäre und einen spektakulären Meerblick.



Die kurvenreiche Straße, die von den Klippen hinunter zur Küste führt, ist ein Erlebnis für sich und eröffnet atemberaubende Panoramen auf den Atlantik und die zerklüftete Küstenlinie. Unten angekommen, werden Besucher mit der Playa de la Arena belohnt, einem der größten natürlichen schwarzen Sandstrände im Norden Teneriffas. Umgeben von imposanten Klippen und vulkanischer Landschaft, ist der Strand ein wunderbarer Ort zum Entspannen und um dem Rauschen der Wellen zu lauschen.


Mesa del Mar ist auch für seine natürlichen Meerwasserbecken bekannt, die in den Vulkanfelsen gehauen und vom Atlantik gespeist werden. Diese Becken bieten einen sicheren und ruhigen Ort zum Schwimmen und gleichzeitig einen atemberaubenden Meerblick. Sie sind besonders bei Einheimischen beliebt und machen die Gegend im Vergleich zu vielen anderen Küstenorten der Insel einzigartig.


Mit seiner entspannten Atmosphäre, dem wunderschönen Strand, den natürlichen Pools und der atemberaubenden Landschaft ist Mesa del Mar nach wie vor einer der verborgenen Schätze Teneriffas und ein perfektes Reiseziel für alle, die eine ruhigere und authentischere Seite der Insel erleben möchten.

4. Los Gigantes – Majestätische Klippen, die sich aus dem Ozean erheben


Die imposanten Klippen von Los Gigantes zählen zu den bekanntesten Wahrzeichen Teneriffas. Bis zu 600 Meter hoch über dem Atlantischen Ozean erheben sich diese gewaltigen Felswände und bieten einen der spektakulärsten Anblicke der Insel.


Besucher können an den schwarzen Sandstränden entspannen, die Restaurants am Wasser genießen oder Bootsausflüge unternehmen, um Delfine und Wale in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Das nahegelegene Puerto Santiago bietet zudem schöne Promenaden und einen herrlichen Meerblick.


Los Gigantes ist ein Ort, an dem die Natur wahrlich einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

5. Almáciga und Taganana – Teneriffas authentischste Ecke


Eingebettet in die Anaga-Berge bieten die Dörfer Taganana und Almáciga einige der atemberaubendsten Landschaften der Insel.

Taganana zählt zu den ältesten Siedlungen Teneriffas. Weiß getünchte Häuser schmiegen sich an grüne Berge und imposante Klippen. Die Gegend ist bekannt für ihre friedliche Atmosphäre und die traditionelle kanarische Küche mit frischem Fisch und lokalen Spezialitäten.


Nur wenige Minuten entfernt liegt Almáciga, ein idealer Ausgangspunkt für einige der schönsten Wanderwege im Anaga-Naturpark. Der Strand Playa de Almáciga mit seinem schwarzen Vulkansand und den kraftvollen Wellen ist bei Surfern und Naturliebhabern gleichermaßen beliebt.


Dieser Teil Teneriffas ist wunderbar unberührt geblieben und ein Paradies für Fotografen und Abenteurer.

6. Teno Point – Das Ende der Insel


Punta de Teno liegt an der westlichsten Spitze Teneriffas und zählt zu den schönsten und friedlichsten Orten der Insel. Berühmt für seinen malerischen Leuchtturm und die dramatische Küstenlinie, bietet die Gegend atemberaubende Ausblicke auf Los Gigantes und den Atlantischen Ozean.


Das kristallklare Wasser eignet sich perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln, während die umliegende Landschaft unglaubliche Möglichkeiten zum Wandern und Fotografieren bietet.


Mit Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich Punta de Teno in einen der zauberhaftesten Orte Teneriffas und ist daher ein beliebter Anlaufpunkt für alle, die Ruhe und unvergessliche Ausblicke suchen.

7. Garachico – Ein historisches Juwel an der Nordküste


Garachico gilt weithin als eine der schönsten Städte Teneriffas. Einst ein wichtiger Hafen, wurde ein Großteil der Stadt im 18. Jahrhundert durch einen Vulkanausbruch zerstört, doch sie hat ihren Charme und ihr reiches Erbe bewahrt.

Heute können Besucher durch kopfsteingepflasterte Gassen mit historischen Gebäuden schlendern und einen spektakulären Meerblick genießen. Die natürlichen Lavabecken von El Caletón zählen zu den größten Attraktionen der Stadt und bieten ein einzigartiges Badeerlebnis inmitten vulkanischer Felsformationen.


Garachico vereint Geschichte, Kultur und Naturschönheit auf ganz besondere Weise.

8. Icod de los Vinos – Heimat des legendären Drachenbaums


Icod de los Vinos ist vor allem für den berühmten Drago Milenario bekannt, einen der ältesten Drachenbäume der Welt und eines der bekanntesten Symbole Teneriffas.


Die Stadt selbst versprüht Charme und Tradition. Besucher können lokale Weine probieren, das Bananenmuseum erkunden oder den Schmetterlingspark besuchen – ein wunderbares Reiseziel für alle Altersgruppen.


Besuchen Sie eine Weinprobe im versteckten Garten des Museo de Malvasia mitten in der Stadt. Ein wirklich authentischer Ort, um Zeit zu verbringen.


Die entspannte Atmosphäre und das kulturelle Erbe machen Icod de los Vinos zu einem der Höhepunkte im Norden Teneriffas.

9. Anaga-Gebirge – Teneriffas grünes Paradies


Das Anaga-Gebirge offenbart eine ganz andere Seite Teneriffas. Statt vulkanischer Landschaften findet man hier uralte Lorbeerwälder, nebelverhangene Gipfel und unzählige Wanderwege.


Diese Region, die als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt ist, gehört zu den ältesten Teilen der Insel und bietet einige der spektakulärsten Aussichtspunkte, darunter Mirador de Jardina und Pico del Inglés.


Ob Sie ein erfahrener Wanderer sind oder einfach nur die Natur lieben, Anaga ist ein Ort, der Ihr Herz erobern wird.

10. Candelaria – Das spirituelle Herz Teneriffas


An der Ostküste gelegen, zählt Candelaria zu den bedeutendsten und malerischsten Städten Teneriffas. Hier befindet sich die Basilika Unserer Lieben Frau von Candelaria, der wichtigste Wallfahrtsort der Kanarischen Inseln, der Schutzpatronin des Archipels geweiht ist.


Die weitläufige Plaza de la Patrona de Canarias, gesäumt von imposanten Statuen der Guanchenkönige, spiegelt die faszinierende Geschichte der Insel wider. Neben ihrer charmanten Promenade und den schwarzen Vulkanstränden bietet Candelaria eine wunderbare Mischung aus Kultur, Tradition und dem kanarischen Alltag.


Probieren Sie die besten Churros in der Churrería y Chocolatería El Guanche.


Im Gegensatz zu einigen der touristischeren Gebiete der Insel hat Candelaria seine authentische Atmosphäre bewahrt und ist damit einer der lohnendsten Orte auf Teneriffa, die man besuchen kann.

Entdecken Sie die vielen Gesichter Teneriffas


Von vulkanischen Landschaften und uralten Wäldern bis hin zu charmanten Städten und versteckten Küstenjuwelen ist Teneriffa eine Insel voller Kontraste und unvergesslicher Erlebnisse.


Es ist ein Ort, an dem man morgens über den Wolken wandern, nachmittags im Atlantik schwimmen und abends einen spektakulären Sonnenuntergang erleben kann.


Diese zehn Reiseziele veranschaulichen die unglaubliche Vielfalt, die Teneriffa so besonders macht – nicht nur als Urlaubsziel, sondern auch als Ort, den viele Menschen stolz ihr Zuhause nennen.


Katie.

Geschichte Teneriffas

Verborgene Schätze Teneriffas: Die Geheimnisse der alten Guanchenhöhlen entschlüsseln


Wenn man an Teneriffa denkt, kommen vielen Reisenden automatisch Bilder von exotischen Stränden, atemberaubenden Vulkanlandschaften und einem pulsierenden Nachtleben in den Sinn.


Die Insel birgt jedoch noch viel mehr – ihre Geschichte reicht Tausende von Jahren zurück bis in die Zeit der Guanchen, der ursprünglichen Bewohner der Kanarischen Inseln.


Sie hinterließen Geheimnisse, die in den über die ganze Insel verstreuten Guanchenhöhlen verborgen liegen.


Bereiten Sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit vor, während wir diese faszinierenden Höhlen Teneriffas erkunden.

Guanche-Höhlen: Ein Portal in die Vergangenheit


Die Guanchen, ein Berbervolk aus Nordafrika, wanderten um 1000 v. Chr. auf die Kanarischen Inseln ein. Ihre Kultur und Lebensweise geben bis heute Rätsel auf, die Wissenschaftler noch immer zu entschlüsseln versuchen. Zu den wenigen physischen Zeugnissen ihrer Existenz zählen die Guanchenhöhlen.


Einige dieser Höhlen dienten als Wohnstätten, andere als Begräbnisstätten oder Orte für rituelle Zeremonien. Ihre Existenz bietet einen seltenen Einblick in das Leben und Sterben der Guanchen, die lange vor der Ankunft der Europäer auf den Inseln lebten.


Höhle der Winde


Eine der bedeutendsten Höhlen ist die Cueva del Viento, die längste vulkanische Höhle der Kanarischen Inseln und eine der längsten der Welt.


Diese Höhle ist ein wahrer Schatz für Wissenschaftler und Archäologen, die Werkzeuge, Töpferwaren und andere Artefakte entdeckt haben, die einen seltenen Einblick in die Guanchenkultur ermöglichen.

Mumien im Museum für Natur und Archäologie


Viele Guanchenhöhlen wurden als Begräbnisstätten genutzt, und die in diesen Höhlen gefundenen Mumien werden heute im Museo de la Naturaleza y Arqueología in Santa Cruz de Tenerife ausgestellt.


Diese Mumien stellen zusammen mit anderen Artefakten einige der wertvollsten Zeugnisse der Guanchenkultur dar.


Erkundungsherausforderung


Ein Besuch der Guanchenhöhlen ist wie eine Reise in die Vergangenheit, ein Tor zu einer längst verschwundenen Welt. Einige dieser Höhlen sind für die Öffentlichkeit zugänglich und bieten eine außergewöhnliche Gelegenheit, diese uralte Welt zu erkunden. Bitte begegnen Sie diesen Orten mit Respekt.


Es handelt sich nicht nur um historische Denkmäler, sondern auch um Zufluchtsorte, die die tiefgründige und komplexe Geschichte dieser faszinierenden Insel widerspiegeln.


Abschluss


Die Guanchenhöhlen Teneriffas sind wahre Juwelen der Geschichte und Kultur. Sie bieten eine einzigartige Gelegenheit, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und die ersten Bewohner dieser Insel besser zu verstehen.


Wenn Sie das nächste Mal Teneriffa besuchen, vergessen Sie nicht, genauer hinzusehen und die verborgenen Geheimnisse der Insel zu entdecken.


Lucie.



Drachenbäume

Auf Teneriffa gibt es mehr Drachenbäume, als man vielleicht denkt.

Wenn man „Drachenbaum“ hört, denken die meisten an den berühmten El Drago Milenario in Icod de los Vinos – das älteste und größte Exemplar der Welt. Doch nur wenige wissen, dass Teneriffa eine wahre Insel der Drachenbäume ist. Man findet sie in Parks, in der Nähe von Kirchen, in historischen Städten und an kargen Berghängen.

Diese bemerkenswerten Pflanzen mit ihren verzweigten, schirmförmigen Kronen wirken, als stammten sie aus prähistorischer Zeit. Und in gewisser Weise stimmt das auch – sie gehören zu den ältesten Pflanzenarten der Kanarischen Inseln und symbolisieren Stärke, Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit.


Warum wird er „Drachenbaum“ genannt?

Der Drachenbaum (lateinisch: Dracaena draco) birgt ein kleines Geheimnis: Wenn sein Stamm oder seine Blätter verletzt werden, tritt anstelle des üblichen klaren Saftes ein tiefrotes Harz aus, das als „Drachenblut“ bekannt ist.


Die alten Bewohner der Kanarischen Inseln, die Guanchen, glaubten, dass dies das Blut des Drachen selbst sei, dem magische und heilende Eigenschaften zukamen.


Sie nutzten es als Farbstoff, Konservierungsmittel sowie in Ritualen und der Medizin. Im Mittelalter wurde Drachenblut nach Europa exportiert und war wertvoller als Gold – es wurde Lacken, Arzneien und sogar Verjüngungselixieren beigemischt.


Was macht Drachenbäume so besonders?

Der Drachenbaum ist ein wahrer Überlebenskünstler.

Es wächst sehr langsam, kann aber Hunderte von Jahren alt werden. Sein Alter lässt sich nicht anhand der Jahresringe bestimmen – dieser Baum ist eigentlich ein Kraut, das sich als Baum tarnt!

Das Alter wird anhand der Anzahl der Äste geschätzt: Nach jeder Blüte (etwa alle 10–15 Jahre) verzweigt sich die Krone in neue Äste.

Deshalb sehen die ältesten Exemplare, wie El Drago Milenario, aus wie riesige Skulpturen aus lebendem Holz – ihre Kronen verzweigen sich in Hunderte von Gliedmaßen.

Drachenbäume sind zudem endemisch, das heißt, sie wachsen in freier Natur nur auf den Kanarischen Inseln, Madeira und in Nordafrika. Nirgendwo sonst auf der Welt findet man sie in ihrem natürlichen Lebensraum.


📍 Wo man sie auf Teneriffa sehen kann

Teneriffa bietet viele Orte, an denen man diese majestätischen Pflanzen bewundern kann – von touristischen Wahrzeichen bis hin zu versteckten Winkeln:


  • Icod de los Vinos – Der tausendjährige Drachenbaum


Der berühmteste Drachenbaum der Welt. Er ist schätzungsweise 800 bis 1000 Jahre alt und wiegt über 70 Tonnen. Er ist vom wunderschönen botanischen Garten Parque del Drago umgeben, der einen herrlichen Blick auf den Atlantischen Ozean bietet.

  • Die Orotava und Garachico


In diesen historischen Städten wachsen zahlreiche prächtige junge Drachenbäume – in Gärten, Parks und entlang von Säulengängen. Ein idealer Ort für einen Spaziergang mit der Kamera.


  • Los Realejos und Tacoronte


Das mildere Klima des Nordens ist ideal für Drachenbäume – man sieht sie oft in Privatgärten oder in der Nähe von Kirchen.


  • Güímar, Fasnia und das Gebiet Barranco de Herques


Hier wachsen Drachenbäume fast wild in trockenen, felsigen Gebieten. Diese Standorte zeigen, wie natürlich sich der Drachenbaum an die rauen Bedingungen der Insel angepasst hat.


  • Botanischer Garten in Puerto de la Cruz


Ein Garten voller exotischer Arten aus aller Welt – und natürlich auch einige prächtige Exemplare des Drachenbaums.


Ein kleiner Baum, ein großes Symbol

Der Drachenbaum ist heute das botanische Symbol Teneriffas und taucht in Logos, Wappen, Souvenirs und in der Folklore auf.

Es erinnert an die Antike, als die Insel von dichten Wäldern bedeckt war und die Menschen glaubten, die Natur sei voller Magie.


Wenn man unter seiner verzweigten Krone steht und zum Himmel aufblickt, versteht man leicht, warum er zu einem Symbol für Stärke, Ruhe und Ewigkeit geworden ist.

Auf Teneriffa haben sogar Bäume eine Seele.


Katie.

Die Geheimnisse der Pyramiden von Güímar

Entdecken Sie die verborgenen Wunder Teneriffas


Nur wenige Menschen wissen, dass sich auf der Insel eine der faszinierendsten und umstrittensten historischen Stätten befindet – die Pyramiden von Güímar.

Für viele ist Teneriffa der Inbegriff des perfekten Urlaubs – kristallklares Meer, Sandstrände, imposante Vulkanlandschaften und ein pulsierendes Nachtleben. Nur wenige wissen jedoch, dass die Insel auch eine der interessantesten und umstrittensten historischen Stätten birgt: die Pyramiden von Güímar.

Bis heute regen diese Steinstrukturen Besucher aus aller Welt zu Fragen, Debatten und Faszination an.


Die Geschichte der Pyramiden von Güímar

Die Pyramiden von Güímar befinden sich am Stadtrand von Güímar im Osten der Insel. Sie bestehen aus sechs terrassenförmig angelegten, gestuften Strukturen, die aus sorgfältig aufeinandergestapelten Lavasteinen ohne Verwendung von Mörtel errichtet wurden.


Eine Tatsache ist entscheidend:


👉 Nach der vorherrschenden Ansicht unter Archäologen wurden die Pyramiden im 19. Jahrhundert erbaut, wahrscheinlich als landwirtschaftliche Terrassen, die durch das Abtragen von Steinen von Feldern während der Entwicklung der lokalen Wirtschaft entstanden.


Dennoch handelt es sich hierbei nicht um bloße Steinhaufen. Die Strukturen weisen eine regelmäßige Form und präzise Geometrie auf, und einige von ihnen zeigen eine interessante Ausrichtung zur Sonne, was seit langem Diskussionen über ihre mögliche symbolische oder rituelle Bedeutung befeuert.


Thor Heyerdahl und alternative Theorien

Der norwegische Polarforscher Thor Heyerdahl, bekannt für seine experimentellen Reisen (z. B. die Kon-Tiki-Expedition), trug maßgeblich zur Popularisierung der Pyramiden bei. Heyerdahl glaubte, dass die Pyramiden nicht nur landwirtschaftliche Bauwerke seien, sondern auch eine symbolische oder astronomische Bedeutung haben könnten.


Gleichzeitig wies er auf Ähnlichkeiten mit Terrassenbauten in anderen Teilen der Welt hin. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Theorien keinen wissenschaftlichen Konsens darstellen, aber sie trugen zum internationalen Interesse an der Stätte bei und führten zur Entstehung des heutigen ethnografischen Parks.

Sehenswürdigkeiten und astronomische Phänomene

Eine der größten Attraktionen des Ortes ist der sogenannte doppelte Sonnenuntergang. Dieses Phänomen lässt sich zur Sommersonnenwende beobachten, wenn die Sonne zunächst hinter dem Bergkamm untergeht, kurz wieder erscheint und dann vollständig hinter dem Horizont in Richtung der Insel Gran Canaria verschwindet.


Auch wenn nicht bewiesen ist, dass die Pyramiden absichtlich für dieses Phänomen entworfen wurden, spielt die Beobachtung der Sonne eine wichtige Rolle für das Besuchererlebnis und verleiht dem Ort eine besondere Atmosphäre.


Ein Besuch der Pyramiden von Güímar


Heute sind die Pyramiden Teil des Ethnographischen Parks Pyramides de Güímar, der weit mehr bietet als nur einen Blick auf die Steinstrukturen:

  • ein modernes Museum, das verschiedene Ursprungstheorien erläutert.
  • Ausstellungen, die antiken Kulturen gewidmet sind
  • ein botanischer Garten mit Pflanzen, die auf den Kanarischen Inseln endemisch sind
  • ruhige Wege, ideal für einen gemütlichen Spaziergang

Der Park eignet sich sowohl für Familien als auch für Besucher, die Teneriffa einmal anders als aus der rein touristischen Perspektive erleben möchten. Er ist ganzjährig geöffnet und sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

🕒 Öffnungszeiten

  • Täglich von ca. 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Der letzte Einlass erfolgt in der Regel etwa 30 Minuten vor Schließung.

    (Die Öffnungszeiten können je nach Saison und Feiertagen variieren. Es wird daher empfohlen, diese vor Ihrem Besuch zu überprüfen.)

    

    🎟️ Eintritt

  • Erwachsene: ca. 12 €
  • Kinder, Studenten und Senioren: ermäßigter Eintritt
  • Kinder unter 6 Jahren: in der Regel kostenlos
  • Im Ticketpreis ist der Zugang zu den Pyramiden, Museen, dem botanischen Garten und den Freiluftausstellungen enthalten.

    ℹ️ Was Sie vor Ihrem Besuch wissen sollten

  • Planen Sie für Ihre Tour mindestens 1,5 bis 2 Stunden ein, idealerweise mehr, wenn Sie alle Ausstellungsstücke sehen möchten.

  • Der Veranstaltungsort befindet sich im Freien; bequeme Schuhe, ein Hut und Wasser werden empfohlen, insbesondere in den Sommermonaten.
  • Informationstafeln und Führungen sind in mehreren Sprachen verfügbar.
  • Der Park eignet sich auch für Familien mit Kindern; das Gelände ist größtenteils leicht zu begehen.

  • Wenn Sie Ihren Besuch zur Sommersonnenwende planen, rechnen Sie mit einem höheren Besucheraufkommen.
  • Der Ethnographische Park bietet ein ruhiges und kultiviertes Ambiente, das es den Besuchern ermöglicht, sich ihre eigene Meinung über den Ursprung und die Bedeutung der Pyramiden zu bilden, unabhängig davon, ob sie einer wissenschaftlichen Erklärung zuneigen oder sich zu alternativen Theorien hingezogen fühlen.


    Güímar ist mehr als nur Pyramiden: Erkunden Sie die Stadt


    Die Stadt Güímar hat etwa 15.000 Einwohner und hat sich ihren authentischen kanarischen Charakter bewahrt. Weiße Häuser, ruhige Straßen und eine lokale Atmosphäre bilden einen Kontrast zu den geschäftigen Badeorten im Süden der Insel.


    Einen Besuch wert:

  • die San Pedro Kirche aus dem 18. Jahrhundert
  • Plaza de San Pedro, das Zentrum des lokalen Lebens
  • traditionelle Restaurants mit kanarischer Küche

  • Naturliebhaber sollten Malpaís de Güímar (siehe unten) nicht verpassen, ein geschütztes Vulkangebiet mit einzigartigen Landschaften, Lavafeldern und Blick auf den Atlantischen Ozean.

    Fassen wir zusammen


    Die Pyramiden von Güímar zählen zu den faszinierendsten Orten Teneriffas, wo Geschichte, Archäologie, Natur und menschliche Fantasie aufeinandertreffen. Ob man nun die wissenschaftliche Erklärung akzeptiert oder sich für alternative Theorien interessiert – ein Besuch dieser Stätte bietet ein einzigartiges Erlebnis und eine neue Perspektive auf die Insel.


    Wer Teneriffa jenseits seiner Strände kennenlernen möchte, sollte Güímar und seine Pyramiden unbedingt besuchen.

    Ich hoffe, Sie genießen Ihren Besuch in Güímar.


    Lucie.

    GUACHINCHE

    Der authentischste Geschmack Teneriffas – etwas, das Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

    Wer in Teneriffa die wirklich lokale Küche kennenlernen möchte – keine Touristenmenüs oder angepasste Gerichte –, für den ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, die Guachinches zu entdecken, die Lieblingslokale der Tinerfeños selbst.


    Wer auf Teneriffa die authentische Küche der Insel erleben, die traditionelle Atmosphäre genießen und den Alltag der Inselbewohner kennenlernen möchte, sollte unbedingt die Guachinches besuchen. Diese kleinen, familiengeführten Lokale sind ein fester Bestandteil der Kultur und Gastronomie Teneriffas und gehören für viele Besucher zu den unvergesslichsten Erlebnissen ihres Urlaubs.


    Was ist ein Guachinche und woher stammen sie?


    Die Tradition der Guachinche reicht Jahrhunderte zurück, bis in die Zeit, als sich der Weinbau im Norden Teneriffas – insbesondere in den Regionen La Orotava, Tacoronte, Los Realejos und La Victoria – entwickelte. Einheimische Familien produzierten ihren eigenen Wein, und um ihn gemäß den damaligen Regeln verkaufen zu dürfen, mussten sie dazu etwas zu essen anbieten. So entstanden nach und nach Lokale, in denen Besucher ein einfaches, traditionelles Gericht zu ehrlichem, hausgemachtem Wein genießen konnten.


    Guachinches waren daher nie klassische Restaurants. Es handelte sich um spontane, familiengeführte Lokale – Garagen, Hinterhöfe, Unterstände in der Nähe von Weinbergen oder kleine, an Wohnhäuser angebaute Zimmer. Viele von ihnen haben sich diesen rustikalen Stil bis heute bewahrt, und genau das macht ihren Charme aus.


    Erst 2013 wurde der erste rechtliche Rahmen geschaffen, der definiert, was ein Guachinche ist und wie er funktionieren kann:


    • - es muss Wein aus eigener Produktion anbieten.
    • - Es sollte eine kleine Speisekarte mit wenigen traditionellen Gerichten haben.
    • - Es könnte nur einen begrenzten Teil des Jahres geöffnet sein.
    • - es muss seinen familiengeführten und traditionellen Charakter bewahren.


    Dank dieser Regeln sind die Guachinches genau so geblieben, wie sie immer waren – einfach, authentisch, preiswert und nach wie vor beliebt, insbesondere bei den Einheimischen.

    Welche Gerichte werden in einem Guachinche serviert?


    Wer eine umfangreiche Speisekarte und moderne Küche erwartet, wird in einem Guachinche positiv überrascht sein. Die Auswahl ist zwar begrenzt – meist 5–10 Gerichte –, aber alle sind frisch, hausgemacht und nach alten Familienrezepten zubereitet.

    Die am häufigsten vorkommenden Gerichte sind:


    • Carne Fiesta – marinierte Schweinefleischwürfel
    • Gebratenes Hähnchen
    • Garbanzas – ein herzhafter Kichererbseneintopf
    • Kaninchen in Salmorejo – Kaninchen in einer traditionellen Marinade
    • Papas arrugadas con mojo – die berühmtesten kanarischen Kartoffeln
    • Queso asado – gegrillter Käse mit Mojo-Soßen
    • Chorizo Asado – gegrillte, scharfe Wurst
    • Hausgemachte Pommes frites, Brot, Salate und andere einfache Beilagen


    Die Portionen sind meist groß und ideal zum Teilen, weshalb oft ganze Familien Guachinches besuchen. Ich persönlich schaffe kaum eine ganze Portion und teile sie gerne mit meiner Familie 😁

    Warum sind Guachinches so beliebt?


    1) Authentizität, die Sie nirgendwo sonst finden

    Das sind nicht einfach nur stilisierte Touristenattraktionen. Guachinches sind familiengeführte Lokale, die hauptsächlich von Einheimischen besucht werden – und genau diese Art von Erlebnis lieben Besucher.


    2) Herzhafte Hausmannskost


    Alles wird nach Familienrezepten zubereitet, ohne Fertigprodukte oder den Schnickschnack der „modernen Gastronomie“. Die Aromen sind authentisch, kräftig und traditionell.


    3) Eine einzigartige Atmosphäre

    Oft sitzen Einheimische von Teneriffa am Nebentisch, lachen, singen und genießen die Zeit mit ihren Familien. Man fühlt sich, als wäre man mitten in ein Familienfest geraten.


    4) Tolle Preise


    Traditionell sind Guachinches Orte, an denen Wein und hausgemachte Speisen zu günstigen Preisen angeboten werden. Auch heute noch findet man hier einige der günstigsten Angebote der Insel.


    5) Lokaler Wein direkt vom Erzeuger


    Guachinches sind der beste Ort, um traditionellen Rotwein von Teneriffa zu probieren – oft frisch abgefüllt, kräftig, erdig und unverwechselbar. Wir werden den Wein von Teneriffa in einem separaten Artikel behandeln, daher werde ich ihn hier nur kurz anreißen.

    Die Region Teneriffa Nord (insbesondere Tacoronte-Acentejo, Valle de La Orotava und Icod-Daute-Isora) ist bekannt für ihre lange Weinbautradition und ihre einzigartigen Rebsorten, die man sonst kaum findet. Die Weine dieser Region zeichnen sich durch den vulkanischen Boden, die Höhenlage und das kühlere Klima im Norden aus. Zu den häufigsten Rotweinsorten zählen Listán Negro, Negramoll, Vijariego Negro und Tintilla. Bei den Weißweinen sind es unter anderem Listán Blanco, Albillo Criollo, Gual und Vijariego Blanco.

    Was Sie vor einem Besuch in einem Guachinche wissen sollten.


    Damit Sie Ihr Erlebnis optimal nutzen können, hier ein paar praktische Tipps:


    ⭐ 1) Die Öffnungszeiten können variieren

    Guachinches sind saisonabhängig – manche sind nur einen Teil des Jahres geöffnet oder je nachdem, wann der Wein reif ist.


    ⭐ 2) Kartenzahlungen werden möglicherweise nicht akzeptiert

    Oft wird nur Bargeld akzeptiert, insbesondere in eher traditionellen Gegenden.


    ⭐ 3) Ein schlichtes Setting ist die Norm

    Plastikstühle, Tische im Hinterhof, eine Pergola als Dach – das ist ein Guachinche.


    ⭐ 4) An Wochenenden ist es normalerweise sehr voll.

    Hierher strömen die Einheimischen in Scharen, daher empfehlen wir, früh oder an einem Wochentag anzureisen.


    ⭐ 5) Essen schmeckt am besten, wenn man es teilt.

    Die Portionen sind wirklich groß, und Familien bestellen oft „für den Tisch“.


    ⭐ 6) Die beste Wahl: Hauswein

    Wenn Sie sich unsicher sind, bestellen Sie „vino de la casa“ – das ist das wahre Guachinche-Erlebnis.


    Unsere Guachinche-Empfehlungen für ganz Teneriffa:


    Guachinche La Maestra (Las Chafiras im Süden der Insel): 📍 https://maps.app.goo.gl/ioXvo8fDDniSVN1r5

    Guachinche La Gorgolana (Tacoronte im Norden der Insel): 📍 https://maps.app.goo.gl/7kyypDgAaQh5cnd9

    Guachinche Finca El Pino (La Victoria de Acentejo im Norden): 📍 https://maps.app.goo.gl/NTCrmDWAneAnznUK9

    Guachinche Bodegón Casa Matías (La Florida im Norden): 📍 https://maps.app.goo.gl/zFifLgMYaMVNBT5S7

    Guachinche Bar Casi (Adeje im Süden der Insel): 📍https://maps.app.goo.gl/3TY1gns2VZnipL6EA

    Guachinche El Lomito (El Pozo, direkt oberhalb von San Juan): 📍 https://maps.app.goo.gl/1qpi57vyMQWTPer67


    Fassen wir es also kurz zusammen.

     

    Guachinches sind die beste Möglichkeit, das authentische Teneriffa kennenzulernen. Sie bieten lokalen Wein, traditionelle Küche, familiäre Atmosphäre und erschwingliche Preise, die man auf der Insel selten findet. Ob Sie in den Norden zu den Weinbergen fahren oder im Süden bleiben – dieses einzigartige kulinarische Erlebnis ist es auf jeden Fall wert.

    Haben Sie also Lieblings-Guachinches? Wenn ja, lassen Sie es uns wissen – wir würden sie uns auch gerne ansehen.


    Lucie.

    Bauernmarkt

    Märkte mit regionalen Produkten - "MERCADO DEL AGRICULTOR"

    Wer die Atmosphäre und Küche der Insel wirklich erleben möchte, sollte unbedingt den Bauernmarkt („Mercado del Agricultor“) besuchen. Hier kann man den authentischen Geschmack Teneriffas kennenlernen und die lokalen Bauern und Erzeuger unterstützen. Ein Besuch des Bauernmarkts sollte daher unbedingt auf Ihrer Reiseroute stehen.


    Es ist eine großartige Gelegenheit, nicht nur frisches Obst und Gemüse mit nach Hause zu nehmen, sondern auch traditionelle kanarische Produkte zu probieren und handgefertigte Artikel wie Armbänder, T-Shirts und Kunsthandwerk aus Lavastein zu kaufen.


    Warum sollte man den Bauernmarkt besuchen?


    Frische und Qualität – Die hier angebotenen Produkte sind in der Regel erntefrisch und stammen oft von kleinen Familienbetrieben der Insel. So können Sie Produkte probieren, die selbst in normalen Supermärkten nicht erhältlich sind.


    Unterstützung lokaler Erzeuger – Indem Sie direkt bei Landwirten und Erzeugern kaufen, tragen Sie zum Erhalt der landwirtschaftlichen Traditionen der Insel bei. Die meisten davon sind Kleinbetriebe und Familienbetriebe, für die der regelmäßige Marktverkauf die Haupteinnahmequelle darstellt.


    Hier haben Sie die Gelegenheit, Produkte direkt von den Inseln zu probieren – neben Bananen (dem Symbol der Kanarischen Inseln) finden Sie frische tropische Früchte wie Papaya, Mango, Avocado und Ananas sowie Gemüse aller Art, darunter auch kanarische Kartoffeln (Papas Arrugadas). An den Ständen mit Gewürzen liegt stets ein herrlicher Duft in der Luft. Frauen verkaufen hier hausgemachte Marmeladen, Säfte und Mojo-Saucen. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Milchprodukten und Käse. Auf manchen Märkten können Sie neben Fleisch auch frischen Fisch, darunter Thunfisch, kaufen. Auch Liebhaber lokaler Weine kommen hier auf ihre Kosten.


    Wo und wann finden die Bauernmärkte statt?


    Wenn Sie die Märkte besuchen möchten, sollten Sie früh morgens losgehen, wenn die Auswahl am größten ist. Die Märkte sind bei Einheimischen sehr beliebt, und je später Sie kommen, desto kleiner wird die Auswahl. Die meisten Märkte finden am Wochenende statt, manche an beiden Tagen, andere nur an einem. Es gibt aber auch einige Märkte, die nur einmal pro Woche geöffnet sind. Es empfiehlt sich, die genauen Öffnungszeiten und -tage vorab auf der offiziellen Website der Stadt oder Gemeinde oder auf Google Maps zu überprüfen. An Feiertagen können die Öffnungszeiten abweichen.


    Märkte im südlichen Teil der Insel (ein Klick auf den Marktnamen öffnet den Standort auf Google Maps):

    Adeje Bauernmarkt

    • Ideal für alle, die in Costa Adeje oder Umgebung Urlaub machen.
    • Freuen Sie sich auf eine große Auswahl an Obst, Gemüse, regionalen Käsesorten und Gewürzen.
    • Samstags und sonntags geöffnet

    Bauernmarkt im San Lorenzo Valley

    • Dieser Markt liegt etwas weiter von der Küste entfernt, aber die Reise lohnt sich auf jeden Fall.
    • Es bietet lokale Erzeugnisse und regionale Produkte sowie kleine Kunsthandwerks- und Essensstände.

    Es findet freitags und samstags statt.

    Bauernmarkt von San Miguel de Abona

    • Ideal für alle, die in der Nähe von Golf del Sur und Amarilla Golf wohnen.
    • Neben dem üblichen Sortiment finden Sie hier auch hochwertige Weine von lokalen Weingütern, Fleisch und frischen Fisch.
    • Ein großer Vorteil ist der große Parkplatz, der an den Markt angeschlossen ist.

    Geöffnet mittwochs, samstags und sonntags

    La Caldera Farm

    • Ideal für alle, die in der Gegend von Costa Adeje Urlaub machen.
    • Vermutlich der einzige Markt, der täglich von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet ist.
    • Hier können Sie vorverpackte Kisten voller Obst und Gemüse in verschiedenen Preiskategorien bestellen.

    Märkte im nördlichen Teil der Insel:

    Markt Unserer Lieben Frau von Afrika – wir bereiten einen separaten Artikel über diesen Markt für Sie vor.

    • Die Geschichte dieses Marktes reicht bis ins Jahr 1943 zurück.
    • Hier kann man nicht nur frische Lebensmittel und Kunsthandwerk kaufen, sondern auch ein hervorragendes Essen genießen.
    • Ein großer Vorteil ist die eigene große Tiefgarage.
    • Der Markt ist täglich von 6:00 bis 14:00 Uhr geöffnet (sonntags öffnet der Markt um 7:00 Uhr).



    Bauernmarkt im Orotava-Tal

    • Ein kleiner, aber sehr authentischer Markt in einer malerischen historischen Stadt am Fuße des Berges Teide.
    • Neben den üblichen Produkten (Bananen, Kartoffeln, Tomaten, Avocados) finden Sie hier auch Kleinbauern, die ihre hausgemachten Produkte anbieten (Honig, Marmeladen, Mojo-Saucen usw.).
    • Wenn Sie dorthin fahren, verbinden Sie Ihren Marktbesuch unbedingt mit einem Spaziergang durch diese wunderschöne Stadt.
    • Dieser Markt ist nur samstags geöffnet.

    Bauernmarkt von Tacoronte

    • Einer der beliebtesten Märkte im Norden der Insel.
    • Da es sich in einer Weinbauregion befindet, können Sie neben frischem Obst und Gemüse auch lokale Weine und Käsesorten probieren.
    • Es findet samstags und sonntags statt.

    Bauern- und Kunsthandwerkermarkt

    • Falls Sie sich einmal in der Gegend von Buenavista aufhalten, sollten Sie diesen Markt unbedingt besuchen.
    • Hier kann man nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch handgefertigte Kunsthandwerksartikel kaufen.
    • Dieser Markt ist nur samstags geöffnet.

    Zum Abschluss noch ein paar Tipps und Einblicke:


    Bevor Sie zum Markt gehen, informieren Sie sich unbedingt über die Öffnungszeiten und beachten Sie, dass diese an Feiertagen abweichen können. Denken Sie außerdem daran, Bargeld dabei zu haben.

     

    Es gibt immer noch viele Händler, die keine Kreditkarten akzeptieren. Wenn Sie sich nicht sicher sind, um welche Obst- oder Gemüsesorte es sich handelt, fragen Sie einfach nach – die Händler beraten Sie gerne und geben Ihnen Tipps zur Zubereitung oder Zubereitung ihrer Produkte.


    Auf den Märkten tummeln sich viele Menschen, und es kann zeitweise sehr voll werden, deshalb sollten Sie Ihre persönlichen Gegenstände im Auge behalten.

    Und zu guter Letzt: Genießen Sie Ihren Besuch.


    Lucie.

    Die schönsten Strände Teneriffas

    Die 7 schönsten Strände Teneriffas, die einen Besuch wert sind

    Teneriffa ist eine Insel, die man aus vielen Perspektiven entdecken kann – durch ihre Küche, Landschaft, Kultur oder die unzähligen Möglichkeiten für Tagesausflüge. Aber seien wir ehrlich, viele von uns kommen hauptsächlich wegen der Sonne, des Meeres und der Ruhe am Strand hierher.


    Teneriffa ist eine Insel, die man aus vielen Perspektiven entdecken kann – durch ihre Küche, Landschaft, Kultur oder die unzähligen Ausflugsmöglichkeiten. Aber seien wir ehrlich, viele von uns kommen hauptsächlich wegen der Sonne, des Meeres und der Ruhe am Strand hierher.

    Und es sind genau die Strände, die Teneriffa so außergewöhnlich machen. Auf relativ kleinem Raum findet man völlig unterschiedliche Landschaften – von goldenen Sandlagunen im Süden bis hin zu wilden schwarzen Sandstränden im Norden, gesäumt von Klippen und den tosenden Wellen des Atlantiks.


    Während der Süden der Insel (Costa Adeje, Las Américas oder Los Cristianos) mit moderner Infrastruktur, schönen und luxuriösen Resorts, von Cafés gesäumten Promenaden und Stränden mit feinem, hellem, aus Afrika importiertem Sand aufwartet, gleicht die Nordküste einer anderen Welt – authentisch, natürlich und friedlich, mit dunklem Vulkansand und atemberaubenden Ausblicken.


    Ob Sie einen Ort suchen, um einen bequemen Liegestuhl mit einem Drink in der Hand zu mieten, oder ob Sie lieber Ihr Auto an den Klippen parken und zum wilden Ozean hinabsteigen möchten, Teneriffa bietet Ihnen die perfekte Kombination.


    Ich habe sieben Strände ausgewählt, die ich sowohl Reisenden als auch allen, die einen längeren Aufenthalt planen oder hier in Immobilien investieren möchten, wärmstens empfehlen kann. Jeder Strand hat seinen eigenen Charme, seine eigene Atmosphäre und bietet Annehmlichkeiten, die Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt am Meer ermöglichen.


    🏖️ 1. Playa del Duque – Eleganz und Komfort


    Playa del Duque zählt zu den luxuriösesten Stränden Teneriffas. Er liegt in der Gegend von Costa Adeje und ist bekannt für seinen hellen Sand, das ruhige Meer und das luxuriöse Ambiente.


    ✅ Ausstattung: Duschen, Toiletten, Umkleideräume, ganztägig anwesende Rettungsschwimmer.

    🅿️ Parken: in der Tiefgarage des Einkaufszentrums Plaza del Duque.

    🍹 Erfrischungen: stilvolle Restaurants und Cafés – wie zum Beispiel La Nonna oder BB Restaurant.

    🪶 Strandstühle und Handtücher: ca. 20–25 € pro Tag für zwei Personen, oft inklusive Handtücher und Service.

    🌊 2. Playa de Benijo – wild und fotogen


    Dieser dunkle Vulkanstrand im Norden, in der Region Anaga, ist ein Paradies für Naturliebhaber und Fotografen. Er versprüht einen wilden, ungezähmten Charme und bietet dramatische Klippen und atemberaubende Sonnenuntergänge.

    ✅ Ausstattung: keine Duschen oder Toiletten.

    🅿️ Parken: kleiner Parkplatz oberhalb des Strandes; zu Fuß zum Strand hinunter.

    🍴 Essen: El Mirador de Benijo – traditionelles Fischrestaurant mit Aussicht.

    💡 Warnung: Starke Brandung; Schwimmen auf eigene Gefahr.

    🌴 3. Playa de Abama – ein verstecktes Juwel


    Unterhalb des Ritz-Carlton Abama Resorts liegt ein kleinerer, heller Sandstrand, versteckt zwischen den Klippen, der sich wie ein privates Paradies anfühlt.


    ✅ Ausstattung: Duschen, Toiletten, Rettungsschwimmer.

    🅿️ Parken: im Resort, zu Fuß hinunter oder mit dem Shuttlebus.

    🥂 Erfrischungen: Der Verde Mar Beach Club bietet frischen Fisch und Cocktails an.

    🪶 Strandstühle: Luxussets mit Handtüchern und Service, ca. 25–30 €.

    🌅 4. Strand Las Teresitas – Karibisches Flair


    Dieser ikonische, hellfarbige Strand in der Nähe der Stadt San Andrés entstand aus Saharasand. Dank seines ruhigen Wassers und des sanften Gefälles ist er ideal für Familien.


    ✅ Ausstattung: Duschen, Toiletten, Umkleideräume, Imbissstände, Rettungsschwimmer.

    🅿️ Parken: großer kostenloser Parkplatz direkt am Strand.

    🍍 Erfrischungen: Die Chiringuita El Caracol bietet Mojitos und Tapas mit Aussicht.

    🪶 Strandstühle: ca. 5–7 € pro Tag; Handtücher können an einem Stand in der Nähe des Eingangs ausgeliehen werden.

    🌋 5. Playa de la Tejita – Freiheit und Raum


    Der weitläufige, dunkle Vulkanstrand in der Nähe von El Médano ist ideal für alle, die Ruhe und Erholung und eine Verbindung zur Natur suchen.


    ✅ Ausstattung: Duschen in der Nähe des Parkplatzes, keine Toiletten.

    🅿️ Parken: kostenlos entlang der Straße, wenige Gehminuten entfernt.

    🥪 Erfrischungen: Chiringuito Pirata – eine einfache Bar mit Blick auf Montaña Roja.

    🪶 Strandstühle: Naturstrand, keine festen Stühle vorhanden, aber in Richtung El Médano können Stühle gemietet werden.

    ☀️ 6. Playa Fañabé – lebhaft und doch entspannt


    Playa Fañabé ist ein heller Strand im Herzen von Costa Adeje mit feinem Sand und hervorragender Infrastruktur. Ideal für Familien und alle, die Schwimmen mit einem Bummel über die Promenade mit ihren Bars und Geschäften verbinden möchten.


    ✅ Ausstattung: Duschen, Toiletten, Umkleideräume, Rettungsschwimmer.

    🅿️ Parken: öffentlicher Parkplatz am Strand oder im Hotel Bahía del Duque.

    🍹 Erfrischungen: Die Strandbars Kaluna Beach Club und Coco Beach bieten Cocktails und Tapas an.

    🪶 Strandstühle: ca. 15–20 € pro Tag für zwei Personen, Handtuchverleih gegen eine Kaution von ca. 10 €.

    🌴 7. Playa de El Camisón – Ruhe und Frieden mitten im Geschehen


    Zwischen Las Vistas und Las Américas gelegen, herrscht hier eine überraschend friedliche Atmosphäre. Dank des Wellenbrechers ist das Meer ruhig und daher ideal zum Schwimmen, auch mit Kindern. Der Sand ist hell und weich.


    ✅ Ausstattung: Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen, Rettungsschwimmer.

    🅿️ Parken: im Hotel Mediterranean Palace oder in der Tiefgarage gegenüber dem Strand.

    🥤 Erfrischungen: Die Chill-Out Beach Club Bar direkt an der Promenade bietet tolle Smoothies und Tapas.

    🪶 Strandstühle: ca. 10–15 € pro Set; Handtücher können am Verleihstand neben der Bar ausgeliehen werden.

    Letzter Tipp

    An den meisten Stränden kann man Liegestühle mit Sonnenschirmen mieten – von 5 € im Norden bis zu 30 € in Luxusresorts im Süden.

    Handtücher können entweder im Hotel oder an Verleihständen am Strandzugang ausgeliehen werden (Kaution in der Regel ca. 10 €).

    Ob Sie eine romantische Bucht, ein Surferparadies oder einfach nur einen Ort zum Genießen der Ruhe und des Meerblicks suchen – Teneriffa wird Ihnen zeigen, warum es zu Recht als „Insel des ewigen Frühlings“ bezeichnet wird. 🌊☀️


    Und, was ist dein Lieblingsstrand?


    Lucie.

    Tajinaster Rojo

    Das rote Wunder von Teneriffa, das nur wenige Wochen im Jahr blüht.

    Wenn Sie im Frühling eine Reise nach Teneriffa planen, sollten Sie sich eines der atemberaubendsten Naturphänomene der Insel nicht entgehen lassen: Tajinaste Rojo – eine endemische Pflanze, die nur an den Hängen des Vulkans Teide und auf dem umliegenden Las Cañadas-Plateau blüht.

    🌺 Was ist Tajinaste Rojo?


    Der Rote Natternkopf (lateinisch: Echium wildpretii) ist eine hohe, schlanke Pflanze, die wie ein feuerroter Turm aus felsigem Vulkanboden emporragt. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 3 Metern und erstrahlt während ihrer kurzen, aber intensiven Blütezeit in leuchtenden Farben.

    📆 Wann blüht sie?


    Tajinaste Rojo hat eine sehr begrenzte Blütezeit. In freier Natur kann man sie nur im Frühling bewundern, in der Regel von April bis Juni:


    April: Beginn der Blüte – die ersten Tajinastas erscheinen

    Mai: Höhepunkt der Saison – die gesamten Hänge des Teide färben sich rot

    Juni: Ende der Blütezeit – die Blüten verwelken allmählich.


    Den Rest des Jahres bildet die Pflanze lediglich eine Blattrosette und wartet auf ihren einzigartigen Moment – sie blüht nur einmal in ihrem Leben.


    🐝 Ein kleines Wunder für die Natur


    Wenn die Tajinaste blüht, versammeln sich Tausende von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen, um sich von ihrem Nektar zu ernähren. Die Pflanze ist nicht nur schön, sondern auch für das Ökosystem dieses Teils der Insel unerlässlich.


    📍 Wo kann man es finden?


    Der beste Ort, um die Tajinaste zu sehen, ist der Teide-Nationalpark, genauer gesagt das Gebiet Las Cañadas del Teide – eine weitläufige Vulkanebene, umgeben von Gebirgsketten. Von Südteneriffa aus erreicht man sie mit dem Auto in weniger als einer Stunde.


    🥾 Empfohlener Reisetipp:

    • Route: Aussichtspunkt La Ruleta – Roques de García – Llano de Ucanca
    • Dauer: ca. 1,5–2 Stunden gemütliches Gehen
    • Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
    • Aussicht: Teide, Tajinastas, Felsformationen, Wolkenmeer


    📷 Fotografie-Tipps:


    • Bestes Licht: goldene Stunde (morgens oder abends)
    • Verwenden Sie einen flacheren Winkel – der Blütenstand wirkt dadurch monumentaler.
    • Fangen Sie den Kontrast zwischen der roten Pflanze und der schwarzen Vulkanlandschaft ein.


    ✨ Warum sollte man es sich ansehen?


    Denn der Tajinaste gleicht einer roten Flamme inmitten einer Mondlandschaft. Er ist ein Symbol für die Kraft, Widerstandsfähigkeit und Schönheit der Natur – vergänglich und gerade deshalb so kostbar. Kurz gesagt: So etwas findet man nirgendwo sonst auf der Welt.


    🔵 Die blaue Version des Tajinaste – wo kann man sie sehen?


    🏝️ La Palma – Tajinaste Azul (Echium gentianoides / Echium webbii)

    • Blaue Tajinastes (manchmal auch violette oder azurblaue) kommen am häufigsten auf der Insel La Palma vor, die ebenfalls zu den Kanarischen Inseln gehört.
    • Sie wächst natürlich in großen Höhen, vor allem in der Caldera de Taburiente, im Roque de los Muchachos und in anderen Bergregionen oberhalb von 1.500 m über dem Meeresspiegel.
    • Sie blüht ähnlich wie die rote Tajinaste – normalerweise im Mai und Juni.


    🌄 Teneriffa – blaue Varietäten rund um den Teide (selten)

    • Auf Teneriffa kann man gelegentlich auch blau blühende Echinops-Arten sehen, aber diese sind nicht so auffällig oder häufig wie die roten.
    • Sie kommen in niedrigeren Höhenlagen vor und haben oft kleinere Blütenstände – eher „strauchartig“ als turmartig.


    Katie

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